Sonntag, Juli 19, 2009

Osteopathie Berlin - kein Wundermittel gegen Rückenleiden...

... jedoch ein erfolgreiches und einleuchtendes Konzept, welches auf die Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers setzt und damit nicht nur Rückenleiden sondern auch zahlreiche weitere Beschwerden auflösen hilft.

"Osteopathie" per Definition

In Europa ist Osteopathie eine primär manuelle Heilkunde. Osteopathie ist laut Auskunft des deutschen Bundesministeriums für Gesundheit und deutscher Rechtsprechung eine Heilkunde und keine Heilmaßnahme.
Die Ausübung der Heilkunde darf in Deutschland nur von Heilberufen praktiziert werden. Heilberufe sind rechtlich der Arzt und der Heilpraktiker. Osteopathie ist keine verordnungsfähige Heilmaßnahme und daher als Heilkunde nur unter der direkten Fachaufsicht eines Arztes oder Heilpraktikers an Mitglieder der Heilhilfsberufe delegierbar.
Da es in Deutschland noch keine staatliche Regelung für die Ausbildung in Osteopathie gibt, darf jeder Heilberuf Osteopathie anbieten, ohne eine Prüfung vorweisen zu müssen.
Deshalb ist es sinnvoll, sich vor einer Behandlung über Ausbildungszeit, Qualifikation / Prüfung, Behandlungszeit und die zu erwartenden Kosten vor Ort zu informieren.

Teilgebiete in der Osteopathie

1. Parietale Osteopathie

Die parietale Osteopathie beschäftigt sich mit der Untersuchung und Behandlung des Bewegungsapparates. Hierzu gehören Knochen, Bänder, Gelenke, Muskeln und Faszien. Sie können entweder direkt durch eine Verletzung geschädigt werden oder durch den weiterlaufenden Einfluss von anderen Strukturen.

Diese so genannten Dysfunktionen sorgen für vermehrte Spannung – nicht nur am Ort des Geschehens – sondern auch weiterlaufend. Für A.T. Still verursachten diese Spannungen auch Probleme mit der arteriellen Versorgung aller zugehörigen Gebiete.
Die Osteopathie behandelt diese Dysfunktionen und sorgt dafür, dass durch ein Gleichgewicht innerhalb der Gelenke und der Muskulatur der gesamte Bewegungsapparat wieder gut funktionieren kann.

2. Viszerale Osteopathie

Die viszerale Osteopathie beschäftigt sich mit den inneren Organen, den Blutgefäßen, Lymphbahnen und dem dazugehörigen Bindegewebe. Die inneren Organe bewegen sich unwillkürlich mit jedem Atemzug und bei jeder Rumpfbewegung. Funktionsstörungen entstehen durch Operationsnarben, altersbedingte Organsenkung, Entzündungen aber auch durch schlechte Ernährung. Diese Störungen zeigen sich in Bewegungseinschränkungen, die der Osteopath erkennen und behandeln kann.

Die inneren Organe hängen nicht frei in der Bauchhöhle, sondern gehen über Anheftungs- und Berührungspunkte Verbindungen ein mit anderen Organen oder dem Skelettsystem. So befinden sich zum Beispiel die Aufhängepunkte des Darmes an der Lendenwirbelsäule und die Aufhängung der Gebärmutter an Kreuzbein und Beckenschaufel.

3. Kranio-sakrale Osteopathie

Der Schädel, die Wirbelsäule und das Becken umgeben das Zentrale Nervensystem mit seinen membranösen Häuten. Diese Teile bilden eine Einheit und werden als das kranio-sakrale System zusammengefasst. Auch alle anderen Teile des Körpers stehen direkt oder indirekt mit diesem System in Verbindung und werden von ihm beeinflusst.

Dem kranio-sakralen System liegt eine Dynamik bzw. eine Bewegung zugrunde, die der Osteopath für die Untersuchung und Behandlung nutzt. Die Bewegungen des Schädels sind nachgewiesen worden. Ein Erklärungsmodell dafür ist der Primäre Respirationsmechansmus (zyklische Neubildung, Austausch und Bewegung von Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit)

Geschichte der Osteopathie


Das Konzept der Osteopathie wurde durch den Arzt Andrew Taylor Still (1828 - 1917) Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt. Erst 1884 bekam das Projekt den Namen „Osteopathy“. 1892 gründete Dr. A. T. Still seine erste Schule, die spätere American School of Osteopathy in Kirksville, USA.

Die osteopathische Medizin dient vorwiegend der Erkennung und Behandlung von Funktionsstörungen.
Die Diagnose durch den Arzt oder Heilpraktiker erfolgen mit spezifischen osteopathischen Techniken, die mit den Händen ausgeführt werden.

Anfang des 20. Jahrhunderts erreichte Osteopathie als klassisch manuelles Behandlungskonzept England und in den fünfziger Jahren auch Frankreich.

Freitag, Juni 26, 2009

Osteopathie Praxis in Berlin

Neue Inhalte auf der Website der Osteopathie Praxis in Berlin.

Zur Erinnerung:

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode, mit der jedes lebende Gewebe behandelt werden kann(präventiv, therapeutisch, rehabilitierend). Beispielsweise der Bandscheibenvorfall, Verletzungen des Skeletts sowie dazugehörige Muskeln und Bänder oder Folgen von Unfallverletzungen. In der Schwangerschaft wird zur Geburtsvorbereitung osteopathisch behandelt.

Die osteopathische Behandlung aktiviert die Selbsheilungskräfte des Körpers

Der Körper besitzt die Fähigkeit sich selbst zu regulieren und zu heilen. Störungen in der Struktur des Bindegewebes können zu einer verminderten Funktionsfähigkeit der Organe, Muskeln und Gelenke führen.
Der Osteopath spürt mit seinen Händen diese strukturellen Beeinträchtigungen auf und versucht, sie zu lösen. Gelingt dies, normalisieren sich die funktionellen Abläufe und die Selbstheilungskräfte werden mobilisiert.

Dienstag, Mai 06, 2008

Universitäts-Lehrgang in Kooperation mit der staatlichen Donau-Universität Krems

Interessant: es gibt eine Weiterbildung zum Master of Science (MSc) zur Erlangung des akademischen Titel “Master of Science (Osteopathie)” an der Wiener Schule für Osteopathie in Zusammenarbeit mit der staatlichen Donau-Universität Krems (DUK).

Freitag, Februar 23, 2007

Second Life War : Während der Osteopathie Behandlung geträumt

Der Hunger meldet sich quälend. Müdigkeit schleicht sich schon seit Stunden ins Gehirn. Jetzt kann ich meinen Vitalbrei noch nicht einführen, ich möchte unbedingt noch den Avatar für mein Baby fertigstellen. Ich habe mich noch nicht entschieden, ob es ein Mädchen oder ein Junge werden soll. Auf jeden Fall soll es einen Katzenkopf und Flügel haben. Natürlich bewegen wir uns im Second Life auch ohne Flügel durch die virtuelle Welt, aber Flügel sind einfach schicker. Und für mein Baby möchte ich nur das Beste haben.
So ein Mist, mir wird schwindlig, ich muss meinem dürren haarlosen Körper unbedingt wieder Brennstoff einflößen. Wenn wir doch nur eine bessere Stellung im Second Life hätten, wenn wir auf Dreamland wohnen könnten und Land verkaufen, dann könnte ich mir auch eine Ernährung über den Infusionsschlauch leisten. Dann müsste ich nicht ständig an den Hochsicherheits-Kühlschrank gehen und mir dieses widerliche Zeug in den Mund kippen.
So etwas Abartiges. Dass man Nahrung in den Mund nehmen muss und runterwürgen. Das ist so schwierig mit der ungeübten Speiseröhre. Melancholisch starre ich in den Spiegel an der Wand im Kabuff. Mein Prachtstück. Das habe ich von Ururgroßoma geerbt, wahrscheinlich ist es der einzig existierende Spiegel überhaupt in der Welt. Wer will sich schon ansehen, dieses milchige Gesicht, nie einen Schimmer Sonne gesehen, spärliche Fäden hängen auf dem Kopf herum, riesige Augen, mit Pupillen groß wie Scheunentore. Wozu braucht man nochmal eine Nase? Ich habe es vergessen. Urururgroßoma hätte es mir erklären können, in ihrer Welt gab es noch Düfte. Und echte Nahrung, die man kauen musste. Widerlich.
Wann schaffen die es endlich, dass wir uns von diesem lästigen Körper trennen können und ganz und gar ins Second Life eintauchen können?
Ich wende mich vom Spiegel ab. Warum nur starre ich da immer wieder hinein? Was will ich denn darin sehen? Mein Leben spielt sich im Second Life ab, dort bin ich groß und schlank, ein hübsches Wesen aus dem Zwielicht, mit Engelsflügeln (ja, ich steh auf diese Dinger, deshalb soll mein Baby auch welche erhalten), einem Wolfsmenschen zum Mann. Leider spendet er viel zu viel Zeit und Linden Dollar in sein Tuning, ansonsten ist er aber ein sehr netter Chat-Junky. Gesehen habe ich ihn noch nie. In der richtigen Welt meine ich. Seltsam, was ist eigentlich die richtige Welt? Wir leben doch im Second Life.

Mittwoch, Januar 31, 2007

Anatomie - wieso dauert das so lange?

Geduld ist nicht meine Stärke.
Gar nicht.
Und dass es sieben Jahre dauer soll, bis sich der Körper von 20 Jahren Beinverkürzung erholt haben soll, habe ich noch nie geglaubt!

Zwei Jahre lasse ich mir ja gefallen, aber jetzt sehe ich keinen Grund mehr, warum die Hüfte sich so gerne nach innen dreht.
Dabei hab ich das Gefühl, dass ich, je mehr Übungen ich mache, je länger ich mich in der Hocke an die Presse, das Ganze wie ein überspannter Bogen umso schneller in die Ausgangsposition zurückschnellt.
Neulich spürte ich auf der Arbeit wie der Halswirbel anfängt zu blockieren. Es war fast zum Zusehen. Und ausgerechnet an dem Tag war kein Termin für mich frei.

Tags darauf bekam ich dann wieder meine Ungedult unter die Nase gerieben. Ja, ich hatte eine Übung übertrieben, ja, das hängt wohl mit der Anatomie ab, ok, da gibt es Faszien, wenn man an einer Stelle zieht, zerrt es an der anderen ...

Kurz und gut, ich werde mir nochmal ein Anatomie Buch reinziehen um mir vorzustellen wohin meine Organe innerhalb von 20 jahren Beckenschiefstand gerutscht sind.

Vielleicht wird mir dann auch klar, warum man die nicht einfach mit zwei Handgriffen an die richtige Stelle zurückschieben kann ...