Mittwoch, August 24, 2016
Risiken und Nebenwirkungen auch in der Osteopathie?
Die Osteopathie wird als die sanfte Heilmethode beschrieben, ohne Medikament und nur mit den Händen ausgeführt.
Wer denkt dabei an Nebenwirkungen?
Wie bei vielen anderen alternativen Heilmethoden, zum Beispiel TCM oder Phytotherapie denken Patienten häufig, dass diese ohne Nebenwirkungen sind. Im Gegensatz zur Schulmedizin, bei der man schon aufgrund der vielen Beipackzetteln nur so mit schlimmen Nebenwirkunen rechnet. Jedoch weit gefehlt. Auch alternative Heilmethoden sind nicht frei von Nebenwirkungen, in manchen Fällen, zum Beipiel in der Homöpathie ist auch mit einer sogenannten Erstverschlimmerung zu rechnen. Was es damit auf sich hat, wird im Foglenden Artikel erklärt.
Sind Nebenwirkungen positiv zu bewerten?
Diese Frage zu beantworten ist nicht ganz einfach. Zunächst einmal ist es durchaus logisch, dass ein Eingriff, manuell oder durch Einnahme von Medikamenten etwas bewirkt. Genau darum tun wir das ja. Nach jeder Therapie kann es also im Körper zu Heilreaktionen kommen. Man nennt das auch einen Heilschmerz oder eine Erstverschlimmerung. In der Sichtweise der westlichen Pharmakologie wird unterschieden zwischen erwünschten und unerwünschten Wirkungen, wobei die unerwünschten Wirkungen im Beipackzettel die "Nebenwirkungen" sind.
Typischerweise sollten diese Nebenwirkungen nach ein paar Tagen nachlassen, ansonsten sollte man nochmal mit dem Therapeuten Rücksprache halten und gegebenenfalls eine Nachklärung veranlassen.
Weitere Informationen über die Erstverschlimmerung bei Osteopathie.
Montag, April 11, 2016
Geh mal zum Osteopathen
"Also, mir hat zuletzt eine Osteopathin geholfen, nachdem ich seit drei Jahren von einem Arzt zum anderen gepilgert bin...".
Häufig höre ich, dass die Osteopathin, der Osteopath sowas wie die letzte Rettung darstellt, nach einem langen vergeblichen Suchen nach Heilung. Sicher kennen auch Homöopathen oder Therapeuten anderer alternativen Heilmethoden dieses Phänomen.
Es ist sehr schön und wir freuen uns alle, wenn die Osteopathie Gesundheit wieder herstellen kann. In der Praxis stellt es sich aber manchmal auch so dar, dass Patienten erwarten, Ihre langjährigen Symptome würden bereits nach der zweiten Osteopathie Behandlung vollständig verschwunden sein und sind erbost, falls dies nicht so eintritt. Am Ende ist der Therapeut genauso frustriert wie sein Patient, dessen Hoffnung auf Wunderheilung nicht erfüllt wurde. Aber Achtung: Osteopathie hat nichts mit Wunderheilung zu tun! Es handelt sich um eine solide auf anatomischen Erkenntnissen und Erfahrung beruhende manuelle Heilmethode und je nach Schwere der Erkrankung benötigt Gesundheit ihr Zeit sich wieder einzufinden. Vielleicht wäre es eine gute Idee, den Weg umzukehren: einfach mal gleich zum Osteopathen gehen. Der Tipp könnte dann lauten: "Also, ich geh immer zum Osteopathen, das erspart mir manchen Umweg ..."
Donnerstag, Juli 22, 2010
i Like bei Facebook
Weil es alle haben, müssen wir es auch haben ...
Dies ist ehrlich gesagt momentan die einzige Erklärung dieses "i Like" Buttons auf dem Weblog für Osteopathie. Abgesehen davon, dass es eine nette Gelegenheit ist, Freundlichkeiten auszutauschen und einfach nur Spaß macht.
Was uns dieser kleine Button alles mit sich bringt, finden wir noch heraus :-)
Hier ist er erts mal:
Dies ist ehrlich gesagt momentan die einzige Erklärung dieses "i Like" Buttons auf dem Weblog für Osteopathie. Abgesehen davon, dass es eine nette Gelegenheit ist, Freundlichkeiten auszutauschen und einfach nur Spaß macht.
Was uns dieser kleine Button alles mit sich bringt, finden wir noch heraus :-)
Hier ist er erts mal:
Sonntag, Juli 19, 2009
Osteopathie Berlin - kein Wundermittel gegen Rückenleiden...
... jedoch ein erfolgreiches und einleuchtendes Konzept, welches auf die Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers setzt und damit nicht nur Rückenleiden sondern auch zahlreiche weitere Beschwerden auflösen hilft.
"Osteopathie" per Definition
In Europa ist Osteopathie eine primär manuelle Heilkunde. Osteopathie ist laut Auskunft des deutschen Bundesministeriums für Gesundheit und deutscher Rechtsprechung eine Heilkunde und keine Heilmaßnahme.
Die Ausübung der Heilkunde darf in Deutschland nur von Heilberufen praktiziert werden. Heilberufe sind rechtlich der Arzt und der Heilpraktiker. Osteopathie ist keine verordnungsfähige Heilmaßnahme und daher als Heilkunde nur unter der direkten Fachaufsicht eines Arztes oder Heilpraktikers an Mitglieder der Heilhilfsberufe delegierbar.
Da es in Deutschland noch keine staatliche Regelung für die Ausbildung in Osteopathie gibt, darf jeder Heilberuf Osteopathie anbieten, ohne eine Prüfung vorweisen zu müssen.
Deshalb ist es sinnvoll, sich vor einer Behandlung über Ausbildungszeit, Qualifikation / Prüfung, Behandlungszeit und die zu erwartenden Kosten vor Ort zu informieren.
Teilgebiete in der Osteopathie
1. Parietale Osteopathie
Die parietale Osteopathie beschäftigt sich mit der Untersuchung und Behandlung des Bewegungsapparates. Hierzu gehören Knochen, Bänder, Gelenke, Muskeln und Faszien. Sie können entweder direkt durch eine Verletzung geschädigt werden oder durch den weiterlaufenden Einfluss von anderen Strukturen.
Diese so genannten Dysfunktionen sorgen für vermehrte Spannung – nicht nur am Ort des Geschehens – sondern auch weiterlaufend. Für A.T. Still verursachten diese Spannungen auch Probleme mit der arteriellen Versorgung aller zugehörigen Gebiete.
Die Osteopathie behandelt diese Dysfunktionen und sorgt dafür, dass durch ein Gleichgewicht innerhalb der Gelenke und der Muskulatur der gesamte Bewegungsapparat wieder gut funktionieren kann.
2. Viszerale Osteopathie
Die viszerale Osteopathie beschäftigt sich mit den inneren Organen, den Blutgefäßen, Lymphbahnen und dem dazugehörigen Bindegewebe. Die inneren Organe bewegen sich unwillkürlich mit jedem Atemzug und bei jeder Rumpfbewegung. Funktionsstörungen entstehen durch Operationsnarben, altersbedingte Organsenkung, Entzündungen aber auch durch schlechte Ernährung. Diese Störungen zeigen sich in Bewegungseinschränkungen, die der Osteopath erkennen und behandeln kann.
Die inneren Organe hängen nicht frei in der Bauchhöhle, sondern gehen über Anheftungs- und Berührungspunkte Verbindungen ein mit anderen Organen oder dem Skelettsystem. So befinden sich zum Beispiel die Aufhängepunkte des Darmes an der Lendenwirbelsäule und die Aufhängung der Gebärmutter an Kreuzbein und Beckenschaufel.
3. Craniosacrale Osteopathie
Der Schädel, die Wirbelsäule und das Becken umgeben das Zentrale Nervensystem mit seinen membranösen Häuten. Diese Teile bilden eine Einheit und werden als das kranio-sakrale System zusammengefasst. Auch alle anderen Teile des Körpers stehen direkt oder indirekt mit diesem System in Verbindung und werden von ihm beeinflusst.
Dem kranio-sakralen System liegt eine Dynamik bzw. eine Bewegung zugrunde, die der Osteopath für die Untersuchung und Behandlung nutzt. Die Bewegungen des Schädels sind nachgewiesen worden. Ein Erklärungsmodell dafür ist der Primäre Respirationsmechansmus (zyklische Neubildung, Austausch und Bewegung von Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit)
Wietere Informationen über die Teilgebiete Craniosacrale, Viscerale und Parietale Osteopathie anschaulich erklärt finden Sie bei der Osteopathie Praxis Berlin.
Geschichte der Osteopathie
Das Konzept der Osteopathie wurde durch den Arzt Andrew Taylor Still (1828 - 1917) Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt. Erst 1884 bekam das Projekt den Namen „Osteopathy“. 1892 gründete Dr. A. T. Still seine erste Schule, die spätere American School of Osteopathy in Kirksville, USA.
Die osteopathische Medizin dient vorwiegend der Erkennung und Behandlung von Funktionsstörungen.
Die Diagnose durch den Arzt oder Heilpraktiker erfolgen mit spezifischen osteopathischen Techniken, die mit den Händen ausgeführt werden.
Anfang des 20. Jahrhunderts erreichte Osteopathie als klassisch manuelles Behandlungskonzept England und in den fünfziger Jahren auch Frankreich.
"Osteopathie" per Definition
In Europa ist Osteopathie eine primär manuelle Heilkunde. Osteopathie ist laut Auskunft des deutschen Bundesministeriums für Gesundheit und deutscher Rechtsprechung eine Heilkunde und keine Heilmaßnahme.
Die Ausübung der Heilkunde darf in Deutschland nur von Heilberufen praktiziert werden. Heilberufe sind rechtlich der Arzt und der Heilpraktiker. Osteopathie ist keine verordnungsfähige Heilmaßnahme und daher als Heilkunde nur unter der direkten Fachaufsicht eines Arztes oder Heilpraktikers an Mitglieder der Heilhilfsberufe delegierbar.
Da es in Deutschland noch keine staatliche Regelung für die Ausbildung in Osteopathie gibt, darf jeder Heilberuf Osteopathie anbieten, ohne eine Prüfung vorweisen zu müssen.
Deshalb ist es sinnvoll, sich vor einer Behandlung über Ausbildungszeit, Qualifikation / Prüfung, Behandlungszeit und die zu erwartenden Kosten vor Ort zu informieren.
Teilgebiete in der Osteopathie
1. Parietale Osteopathie
Die parietale Osteopathie beschäftigt sich mit der Untersuchung und Behandlung des Bewegungsapparates. Hierzu gehören Knochen, Bänder, Gelenke, Muskeln und Faszien. Sie können entweder direkt durch eine Verletzung geschädigt werden oder durch den weiterlaufenden Einfluss von anderen Strukturen.
Diese so genannten Dysfunktionen sorgen für vermehrte Spannung – nicht nur am Ort des Geschehens – sondern auch weiterlaufend. Für A.T. Still verursachten diese Spannungen auch Probleme mit der arteriellen Versorgung aller zugehörigen Gebiete.
Die Osteopathie behandelt diese Dysfunktionen und sorgt dafür, dass durch ein Gleichgewicht innerhalb der Gelenke und der Muskulatur der gesamte Bewegungsapparat wieder gut funktionieren kann.
2. Viszerale Osteopathie
Die viszerale Osteopathie beschäftigt sich mit den inneren Organen, den Blutgefäßen, Lymphbahnen und dem dazugehörigen Bindegewebe. Die inneren Organe bewegen sich unwillkürlich mit jedem Atemzug und bei jeder Rumpfbewegung. Funktionsstörungen entstehen durch Operationsnarben, altersbedingte Organsenkung, Entzündungen aber auch durch schlechte Ernährung. Diese Störungen zeigen sich in Bewegungseinschränkungen, die der Osteopath erkennen und behandeln kann.
Die inneren Organe hängen nicht frei in der Bauchhöhle, sondern gehen über Anheftungs- und Berührungspunkte Verbindungen ein mit anderen Organen oder dem Skelettsystem. So befinden sich zum Beispiel die Aufhängepunkte des Darmes an der Lendenwirbelsäule und die Aufhängung der Gebärmutter an Kreuzbein und Beckenschaufel.
3. Craniosacrale Osteopathie
Der Schädel, die Wirbelsäule und das Becken umgeben das Zentrale Nervensystem mit seinen membranösen Häuten. Diese Teile bilden eine Einheit und werden als das kranio-sakrale System zusammengefasst. Auch alle anderen Teile des Körpers stehen direkt oder indirekt mit diesem System in Verbindung und werden von ihm beeinflusst.
Dem kranio-sakralen System liegt eine Dynamik bzw. eine Bewegung zugrunde, die der Osteopath für die Untersuchung und Behandlung nutzt. Die Bewegungen des Schädels sind nachgewiesen worden. Ein Erklärungsmodell dafür ist der Primäre Respirationsmechansmus (zyklische Neubildung, Austausch und Bewegung von Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit)
Wietere Informationen über die Teilgebiete Craniosacrale, Viscerale und Parietale Osteopathie anschaulich erklärt finden Sie bei der Osteopathie Praxis Berlin.
Geschichte der Osteopathie
Das Konzept der Osteopathie wurde durch den Arzt Andrew Taylor Still (1828 - 1917) Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt. Erst 1884 bekam das Projekt den Namen „Osteopathy“. 1892 gründete Dr. A. T. Still seine erste Schule, die spätere American School of Osteopathy in Kirksville, USA.
Die osteopathische Medizin dient vorwiegend der Erkennung und Behandlung von Funktionsstörungen.
Die Diagnose durch den Arzt oder Heilpraktiker erfolgen mit spezifischen osteopathischen Techniken, die mit den Händen ausgeführt werden.
Anfang des 20. Jahrhunderts erreichte Osteopathie als klassisch manuelles Behandlungskonzept England und in den fünfziger Jahren auch Frankreich.
Freitag, Juni 26, 2009
Osteopathie Praxis in Berlin
Neue Inhalte auf der Website der Osteopathie Praxis in Berlin.
Zur Erinnerung:
Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode, mit der jedes lebende Gewebe behandelt werden kann(präventiv, therapeutisch, rehabilitierend). Beispielsweise der Bandscheibenvorfall, Verletzungen des Skeletts sowie dazugehörige Muskeln und Bänder oder Folgen von Unfallverletzungen. In der Schwangerschaft wird zur Geburtsvorbereitung osteopathisch behandelt.
Die osteopathische Behandlung aktiviert die Selbsheilungskräfte des Körpers
Der Körper besitzt die Fähigkeit sich selbst zu regulieren und zu heilen. Störungen in der Struktur des Bindegewebes können zu einer verminderten Funktionsfähigkeit der Organe, Muskeln und Gelenke führen.
Der Osteopath spürt mit seinen Händen diese strukturellen Beeinträchtigungen auf und versucht, sie zu lösen. Gelingt dies, normalisieren sich die funktionellen Abläufe und die Selbstheilungskräfte werden mobilisiert.
Zur Erinnerung:
Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode, mit der jedes lebende Gewebe behandelt werden kann(präventiv, therapeutisch, rehabilitierend). Beispielsweise der Bandscheibenvorfall, Verletzungen des Skeletts sowie dazugehörige Muskeln und Bänder oder Folgen von Unfallverletzungen. In der Schwangerschaft wird zur Geburtsvorbereitung osteopathisch behandelt.
Die osteopathische Behandlung aktiviert die Selbsheilungskräfte des Körpers
Der Körper besitzt die Fähigkeit sich selbst zu regulieren und zu heilen. Störungen in der Struktur des Bindegewebes können zu einer verminderten Funktionsfähigkeit der Organe, Muskeln und Gelenke führen.
Der Osteopath spürt mit seinen Händen diese strukturellen Beeinträchtigungen auf und versucht, sie zu lösen. Gelingt dies, normalisieren sich die funktionellen Abläufe und die Selbstheilungskräfte werden mobilisiert.
Dienstag, Mai 06, 2008
Universitäts-Lehrgang in Kooperation mit der staatlichen Donau-Universität Krems
Interessant: es gibt eine Weiterbildung zum Master of Science (MSc) zur Erlangung des akademischen Titel “Master of Science (Osteopathie)” an der Wiener Schule für Osteopathie in Zusammenarbeit mit der staatlichen Donau-Universität Krems (DUK).
Freitag, Februar 23, 2007
Second Life War : Während der Osteopathie Behandlung geträumt
Der Hunger meldet sich quälend. Müdigkeit schleicht sich schon seit Stunden ins Gehirn. Jetzt kann ich meinen Vitalbrei noch nicht einführen, ich möchte unbedingt noch den Avatar für mein Baby fertigstellen. Ich habe mich noch nicht entschieden, ob es ein Mädchen oder ein Junge werden soll. Auf jeden Fall soll es einen Katzenkopf und Flügel haben. Natürlich bewegen wir uns im Second Life auch ohne Flügel durch die virtuelle Welt, aber Flügel sind einfach schicker. Und für mein Baby möchte ich nur das Beste haben.
So ein Mist, mir wird schwindlig, ich muss meinem dürren haarlosen Körper unbedingt wieder Brennstoff einflößen. Wenn wir doch nur eine bessere Stellung im Second Life hätten, wenn wir auf Dreamland wohnen könnten und Land verkaufen, dann könnte ich mir auch eine Ernährung über den Infusionsschlauch leisten. Dann müsste ich nicht ständig an den Hochsicherheits-Kühlschrank gehen und mir dieses widerliche Zeug in den Mund kippen.
So etwas Abartiges. Dass man Nahrung in den Mund nehmen muss und runterwürgen. Das ist so schwierig mit der ungeübten Speiseröhre. Melancholisch starre ich in den Spiegel an der Wand im Kabuff. Mein Prachtstück. Das habe ich von Ururgroßoma geerbt, wahrscheinlich ist es der einzig existierende Spiegel überhaupt in der Welt. Wer will sich schon ansehen, dieses milchige Gesicht, nie einen Schimmer Sonne gesehen, spärliche Fäden hängen auf dem Kopf herum, riesige Augen, mit Pupillen groß wie Scheunentore. Wozu braucht man nochmal eine Nase? Ich habe es vergessen. Urururgroßoma hätte es mir erklären können, in ihrer Welt gab es noch Düfte. Und echte Nahrung, die man kauen musste. Widerlich.
Wann schaffen die es endlich, dass wir uns von diesem lästigen Körper trennen können und ganz und gar ins Second Life eintauchen können?
Ich wende mich vom Spiegel ab. Warum nur starre ich da immer wieder hinein? Was will ich denn darin sehen? Mein Leben spielt sich im Second Life ab, dort bin ich groß und schlank, ein hübsches Wesen aus dem Zwielicht, mit Engelsflügeln (ja, ich steh auf diese Dinger, deshalb soll mein Baby auch welche erhalten), einem Wolfsmenschen zum Mann. Leider spendet er viel zu viel Zeit und Linden Dollar in sein Tuning, ansonsten ist er aber ein sehr netter Chat-Junky. Gesehen habe ich ihn noch nie. In der richtigen Welt meine ich. Seltsam, was ist eigentlich die richtige Welt? Wir leben doch im Second Life.
So ein Mist, mir wird schwindlig, ich muss meinem dürren haarlosen Körper unbedingt wieder Brennstoff einflößen. Wenn wir doch nur eine bessere Stellung im Second Life hätten, wenn wir auf Dreamland wohnen könnten und Land verkaufen, dann könnte ich mir auch eine Ernährung über den Infusionsschlauch leisten. Dann müsste ich nicht ständig an den Hochsicherheits-Kühlschrank gehen und mir dieses widerliche Zeug in den Mund kippen.
So etwas Abartiges. Dass man Nahrung in den Mund nehmen muss und runterwürgen. Das ist so schwierig mit der ungeübten Speiseröhre. Melancholisch starre ich in den Spiegel an der Wand im Kabuff. Mein Prachtstück. Das habe ich von Ururgroßoma geerbt, wahrscheinlich ist es der einzig existierende Spiegel überhaupt in der Welt. Wer will sich schon ansehen, dieses milchige Gesicht, nie einen Schimmer Sonne gesehen, spärliche Fäden hängen auf dem Kopf herum, riesige Augen, mit Pupillen groß wie Scheunentore. Wozu braucht man nochmal eine Nase? Ich habe es vergessen. Urururgroßoma hätte es mir erklären können, in ihrer Welt gab es noch Düfte. Und echte Nahrung, die man kauen musste. Widerlich.
Wann schaffen die es endlich, dass wir uns von diesem lästigen Körper trennen können und ganz und gar ins Second Life eintauchen können?
Ich wende mich vom Spiegel ab. Warum nur starre ich da immer wieder hinein? Was will ich denn darin sehen? Mein Leben spielt sich im Second Life ab, dort bin ich groß und schlank, ein hübsches Wesen aus dem Zwielicht, mit Engelsflügeln (ja, ich steh auf diese Dinger, deshalb soll mein Baby auch welche erhalten), einem Wolfsmenschen zum Mann. Leider spendet er viel zu viel Zeit und Linden Dollar in sein Tuning, ansonsten ist er aber ein sehr netter Chat-Junky. Gesehen habe ich ihn noch nie. In der richtigen Welt meine ich. Seltsam, was ist eigentlich die richtige Welt? Wir leben doch im Second Life.
Mittwoch, Januar 31, 2007
Anatomie - wieso dauert das so lange?
Geduld ist nicht meine Stärke.
Gar nicht.
Und dass es sieben Jahre dauer soll, bis sich der Körper von 20 Jahren Beinverkürzung erholt haben soll, habe ich noch nie geglaubt!
Zwei Jahre lasse ich mir ja gefallen, aber jetzt sehe ich keinen Grund mehr, warum die Hüfte sich so gerne nach innen dreht.
Dabei hab ich das Gefühl, dass ich, je mehr Übungen ich mache, je länger ich mich in der Hocke an die Presse, das Ganze wie ein überspannter Bogen umso schneller in die Ausgangsposition zurückschnellt.
Neulich spürte ich auf der Arbeit wie der Halswirbel anfängt zu blockieren. Es war fast zum Zusehen. Und ausgerechnet an dem Tag war kein Termin für mich frei.
Tags darauf bekam ich dann wieder meine Ungedult unter die Nase gerieben. Ja, ich hatte eine Übung übertrieben, ja, das hängt wohl mit der Anatomie ab, ok, da gibt es Faszien, wenn man an einer Stelle zieht, zerrt es an der anderen ...
Kurz und gut, ich werde mir nochmal ein Anatomie Buch reinziehen um mir vorzustellen wohin meine Organe innerhalb von 20 jahren Beckenschiefstand gerutscht sind.
Vielleicht wird mir dann auch klar, warum man die nicht einfach mit zwei Handgriffen an die richtige Stelle zurückschieben kann ...
Gar nicht.
Und dass es sieben Jahre dauer soll, bis sich der Körper von 20 Jahren Beinverkürzung erholt haben soll, habe ich noch nie geglaubt!
Zwei Jahre lasse ich mir ja gefallen, aber jetzt sehe ich keinen Grund mehr, warum die Hüfte sich so gerne nach innen dreht.
Dabei hab ich das Gefühl, dass ich, je mehr Übungen ich mache, je länger ich mich in der Hocke an die Presse, das Ganze wie ein überspannter Bogen umso schneller in die Ausgangsposition zurückschnellt.
Neulich spürte ich auf der Arbeit wie der Halswirbel anfängt zu blockieren. Es war fast zum Zusehen. Und ausgerechnet an dem Tag war kein Termin für mich frei.
Tags darauf bekam ich dann wieder meine Ungedult unter die Nase gerieben. Ja, ich hatte eine Übung übertrieben, ja, das hängt wohl mit der Anatomie ab, ok, da gibt es Faszien, wenn man an einer Stelle zieht, zerrt es an der anderen ...
Kurz und gut, ich werde mir nochmal ein Anatomie Buch reinziehen um mir vorzustellen wohin meine Organe innerhalb von 20 jahren Beckenschiefstand gerutscht sind.
Vielleicht wird mir dann auch klar, warum man die nicht einfach mit zwei Handgriffen an die richtige Stelle zurückschieben kann ...
Mittwoch, Januar 10, 2007
Werbung
Kann ich nur empfehlen:
http://www.osteopathie-berlin-wolke.de
Und heut abend geh ich wieder klettern :-)
http://www.osteopathie-berlin-wolke.de
Und heut abend geh ich wieder klettern :-)
Donnerstag, Januar 04, 2007
Mittwoch, Januar 03, 2007
GESUND IN 2007
Weihnachten und Neujahr bisher gut überstanden.
Vollgepfropft wie eine Weihnachtsgans traue ich mich kaum zum Osteopathen ...
Vollgepfropft wie eine Weihnachtsgans traue ich mich kaum zum Osteopathen ...
Freitag, Dezember 01, 2006
Donnerstag, November 23, 2006
Wohin die Reise ging
Gestern bei der Behandlung.
So tief bin ich selten in mein Innerstes abgetaucht. Mit Träumen hatte das nichts mehr zu tun, das waren schon gelebte Szenen, in der Wüste bei einer Karawane, mit Scheichs und Abenteurern, zu dumm, dass ich mein Skizzenbuch nicht mit im Unterbewusstsein hatte...
Dann kam ich wieder zu mir, jede Rippe an ihrer Position, alles in allem ein sehr leichtes Gefühl und ein voller Energieschub: Auf in die Kletterhalle.
Super. So viel Energie konnte ich verklettern, dass ich heute gar fürchterlich an Muskelkater zu leiden habe.
Seltsam, welche Gedanken durch den Kopf sausen, während der Osteopath sich gerade mit meiner Blase beschäftigt. Dann das Bein. Wer kennt das nicht, das Zucken, kurz vor dem Einschlafen? Aber dass da nur das verlängerte Bein zuckt ...?
"Und, was war heute...!?" fragte ich neugierig in der Hoffnung, viele Erklärungen für meine Träume zu erhalten.
"Da war schon ne Menge." War die Antwort.
Osteopathen sprechen nicht so gerne über Details. Sie behandeln und warten das Ergebnis ab.
So tief bin ich selten in mein Innerstes abgetaucht. Mit Träumen hatte das nichts mehr zu tun, das waren schon gelebte Szenen, in der Wüste bei einer Karawane, mit Scheichs und Abenteurern, zu dumm, dass ich mein Skizzenbuch nicht mit im Unterbewusstsein hatte...
Dann kam ich wieder zu mir, jede Rippe an ihrer Position, alles in allem ein sehr leichtes Gefühl und ein voller Energieschub: Auf in die Kletterhalle.
Super. So viel Energie konnte ich verklettern, dass ich heute gar fürchterlich an Muskelkater zu leiden habe.
Seltsam, welche Gedanken durch den Kopf sausen, während der Osteopath sich gerade mit meiner Blase beschäftigt. Dann das Bein. Wer kennt das nicht, das Zucken, kurz vor dem Einschlafen? Aber dass da nur das verlängerte Bein zuckt ...?
"Und, was war heute...!?" fragte ich neugierig in der Hoffnung, viele Erklärungen für meine Träume zu erhalten.
"Da war schon ne Menge." War die Antwort.
Osteopathen sprechen nicht so gerne über Details. Sie behandeln und warten das Ergebnis ab.
Montag, November 06, 2006
Was wir gemeinhin unter Stress verstehen
Erstellen Sie eine Liste mit Themen, die Ihnen Energie wegnehmen.
Frau E. R-M's Liste:
- Nebel
- Frühauftstehen
- dem Geschwätz fremder Menschen auf der Arbeit zuhören müssen
- Alkohol am Abend
- Meetings ohne Ergebnis
- zuwenig Bewegung, zuwenig frische Luft
Herrn Y. Ni-Gong's Liste:
- selten in der eigenen Muttersprache sprechen können
- aus Gruppenzwang Schokolade essen müssen
- Eine Arbeit nicht beenden und die Lösung am Abend ergrübeln
(...)
Die Liste der Osteopathie-Patientin für die letzten drei Wochen sieht ungefähr so aus:
- Familienbesuch mit der Aufgabe drei sehr agile Kleinkinder zu hüten
- Von diesen Kindern eine Grippe bekommen, trotzdem die ganze Woche lang "das Kaschperle" machen
- in die Hauptstadt zurückkehren und eine Woche krank im Bett liegen
Oh ja, das sie sehr gestresst!
Mit Grippe im Bett liegen, schlafen, nichts tun können und nach zwei Tagen Rückenschmerzen haben. Zum Osteopathen gehen geht nicht, also erst mal mit Hildegard Medizin (bald mehr hierzu auf: http://hobby-heilpraktiker.blogspot.com/) kurieren und ausharren.
Es lohnt sich über stressauslösende Faktoren nachzudenken, wenn man erhlich mit sich selber ist.
Denn gerade die Themen, die wir uns nicht eingestehen wollen (Stress mit der Chefin? Iiiich doch nicht, das macht mir doch gaaaar nichts aus ...) machen uns krank.
Nächstes Mal:
Die Liste mit den positiven Energien.
Frau E. R-M's Liste:
- Nebel
- Frühauftstehen
- dem Geschwätz fremder Menschen auf der Arbeit zuhören müssen
- Alkohol am Abend
- Meetings ohne Ergebnis
- zuwenig Bewegung, zuwenig frische Luft
Herrn Y. Ni-Gong's Liste:
- selten in der eigenen Muttersprache sprechen können
- aus Gruppenzwang Schokolade essen müssen
- Eine Arbeit nicht beenden und die Lösung am Abend ergrübeln
(...)
Die Liste der Osteopathie-Patientin für die letzten drei Wochen sieht ungefähr so aus:
- Familienbesuch mit der Aufgabe drei sehr agile Kleinkinder zu hüten
- Von diesen Kindern eine Grippe bekommen, trotzdem die ganze Woche lang "das Kaschperle" machen
- in die Hauptstadt zurückkehren und eine Woche krank im Bett liegen
Oh ja, das sie sehr gestresst!
Mit Grippe im Bett liegen, schlafen, nichts tun können und nach zwei Tagen Rückenschmerzen haben. Zum Osteopathen gehen geht nicht, also erst mal mit Hildegard Medizin (bald mehr hierzu auf: http://hobby-heilpraktiker.blogspot.com/) kurieren und ausharren.
Es lohnt sich über stressauslösende Faktoren nachzudenken, wenn man erhlich mit sich selber ist.
Denn gerade die Themen, die wir uns nicht eingestehen wollen (Stress mit der Chefin? Iiiich doch nicht, das macht mir doch gaaaar nichts aus ...) machen uns krank.
Nächstes Mal:
Die Liste mit den positiven Energien.
Mittwoch, November 01, 2006
Teamwork
Mit Grippe, Husten und Psycho-Problemen zur Hildegard-Heilpraktikerin, mit dem Rest zum Osteopathen. Das nenne ich umfassendes Gesundheitswesen, wer muss dann noch krank werden ...?
Montag, Oktober 30, 2006
Wovon ich wirklich Rückeschmerzen bekomme ...
... ist, dass ich für den PC nun auch noch GEZ zahlen soll ...
Mittwoch, Oktober 18, 2006
Hicks ... hihicks ... hicks ... hick ... s
Kam ne Patientin nach mir, die seit 14 Tagen an Schluckauf leidet.
Die Arme.
Sollte sich mal so n Becher kaufen ...
Oder auf Natur-forum lesen, da stehen 1001 Tipps drin, vom Wasser trinken über Zwicken, eklige Sachen essen bis zur Warnung vor Präkanzerose (was auch immer das für eine Blume sein mag).
Steht hier: ...Schluckauf-Gegenmittel
Interessant dazu der Kommtentar von "Kräuterfee":
"Man geht zum Arzt, wenn der Schluckauf nicht vorübergeht oder immer wiederkehrt. (chronischer Schluckauf) "
denn genau daher kam die Patientin: Vom Arzt.
Mal sehen, ob ich die wiedertreffe, und wie sie sich dann anhört
Die Arme.
Sollte sich mal so n Becher kaufen ...
Oder auf Natur-forum lesen, da stehen 1001 Tipps drin, vom Wasser trinken über Zwicken, eklige Sachen essen bis zur Warnung vor Präkanzerose (was auch immer das für eine Blume sein mag).
Steht hier: ...Schluckauf-Gegenmittel
Interessant dazu der Kommtentar von "Kräuterfee":
"Man geht zum Arzt, wenn der Schluckauf nicht vorübergeht oder immer wiederkehrt. (chronischer Schluckauf) "
denn genau daher kam die Patientin: Vom Arzt.
Mal sehen, ob ich die wiedertreffe, und wie sie sich dann anhört
Wieder was gelernt
HAT DER WAS IN MEINEM BAUCH RUMGEDRÜCKT.
Heijeijei, ich dachte schon, der rupt die Zysten am rechten Eierstock weg ...
Dabei war das, was wegflubberte nur Darminhalt und der Daumen des Therapeuten war weder an der Leber noch am Eierstock. Er behandelte die Klappe vom Dünndarm zum Dickdarm.
Klappe auf, Sch... durch, Klappe zu: Verstopfung ...?
Dem Osteopathen hab ich vorgeschlagen, er könne ja auf seine Visitenkarte noch die zusätzliche Leistung "manuelle Verdauung" mitaufnehmen ...
Oh das wollte er aber gar nicht hören, da machte er ein gar garstiges Gesicht ...
Und wer jetzt wissen will, warum bei mir die Klappe nicht ordentlicht klappt, der sei dran erinnert, dass Madame's Becken über 20 Jahre schief stand und alle Eingeweide auf der rechten Seite nach unten rutschten.
Jetzt ist das Becken wieder gerade und die Eingeweide wissen nicht so recht, wohin sie gehören.
Die Spinnen die Eingeweide.
Heijeijei, ich dachte schon, der rupt die Zysten am rechten Eierstock weg ...
Dabei war das, was wegflubberte nur Darminhalt und der Daumen des Therapeuten war weder an der Leber noch am Eierstock. Er behandelte die Klappe vom Dünndarm zum Dickdarm.
Klappe auf, Sch... durch, Klappe zu: Verstopfung ...?
Dem Osteopathen hab ich vorgeschlagen, er könne ja auf seine Visitenkarte noch die zusätzliche Leistung "manuelle Verdauung" mitaufnehmen ...
Oh das wollte er aber gar nicht hören, da machte er ein gar garstiges Gesicht ...
Und wer jetzt wissen will, warum bei mir die Klappe nicht ordentlicht klappt, der sei dran erinnert, dass Madame's Becken über 20 Jahre schief stand und alle Eingeweide auf der rechten Seite nach unten rutschten.
Jetzt ist das Becken wieder gerade und die Eingeweide wissen nicht so recht, wohin sie gehören.
Die Spinnen die Eingeweide.
Ob Osteopathie abhängig macht ...?
Ooooh, ging der Patientin gut, gestern abend.
Ihre Freundin, die seit einiger Zeit ihr Osteopathie Diplom in der Tasche hat war auf Besuch und legte mal ihre Hände an.
Bemerkenswert:
Die Therapeutin(T) berührte kaum merklich die Schultern der Patientin(P), T hatte extrem heisse Hände.
Als T die Hände an den Kopf legte spürte P, dass diese Hände ziemlich kalt waren ...
P driftete ab und überliess sich ganz ihrem Körper. Dieser begann wie (fast) immer sofort seine Symmetrie wiederzufinden.
Leise Bewegungen, ein kurzes Knacken, Leichtigkeit stellt sich ein, das Gute Gefühl breitet sich im Körper aus.
Da schoss es P durch den Kopf, "könnte es sein, dass Osteopathie süchtig macht ...?"
Der Gedanke ist ziemlich übertrieben, aber P schlief gut und seelig, heute ist sie heiter und insgeheim freut sie sich auf das nächste Mal.
(Nein, sie wird nicht aus purer Absicht Wein trinken, damit die Leber quiekt und es wieder einen Anlass gibt zur osteopathie Behandlung zu gehen. Schaaaade ...)
Ihre Freundin, die seit einiger Zeit ihr Osteopathie Diplom in der Tasche hat war auf Besuch und legte mal ihre Hände an.
Bemerkenswert:
Die Therapeutin(T) berührte kaum merklich die Schultern der Patientin(P), T hatte extrem heisse Hände.
Als T die Hände an den Kopf legte spürte P, dass diese Hände ziemlich kalt waren ...
P driftete ab und überliess sich ganz ihrem Körper. Dieser begann wie (fast) immer sofort seine Symmetrie wiederzufinden.
Leise Bewegungen, ein kurzes Knacken, Leichtigkeit stellt sich ein, das Gute Gefühl breitet sich im Körper aus.
Da schoss es P durch den Kopf, "könnte es sein, dass Osteopathie süchtig macht ...?"
Der Gedanke ist ziemlich übertrieben, aber P schlief gut und seelig, heute ist sie heiter und insgeheim freut sie sich auf das nächste Mal.
(Nein, sie wird nicht aus purer Absicht Wein trinken, damit die Leber quiekt und es wieder einen Anlass gibt zur osteopathie Behandlung zu gehen. Schaaaade ...)
Montag, Oktober 16, 2006
Reaktionskette 2
Folgende Situation:
Die Patientin hat Bauchschmerzen, gar fürchterliche Blähungen (Waldbewohner der Gegend wundern sich über häufigen Donner ohne Blitz und Regen) und seit Jahren Durchfall.
Folgende Vorgeschichte:
Die Patientin ist nicht mehr die jüngste (76), zwar sehr rüstig, wandert täglich ne Stunde einmal die Woche auch bis zu sechs Stunden, aber "alte Leute" haben ja öfter mal Durchfall.
Ergibt diese Reaktionskette:
Patientin geht mit konkreten Magenschmerzen zum Arzt. Beim Ultraschall kommt die Maus vom Magen ab und "hups" entdeckt einen Tumor an der Niere. Die sofortige Untersuchung ergibt bösartigen Nierentumor, diese wird mitsamt der Niere entfernt und der Magen ist geblähter denn je.
Die Tochter glaubt an Osteopathie. Sie schickt der Mutter eine ausgebildete Osteopathin ins Krankenhaus. Sie behandelt Mama am Bauch und rät dringend zur Magenuntersuchung ...
(sie sieht sogar einen Zusammenhang zwischen nicht funktionierender Verdauung und gestörter Niere, aus Gründen der Dehydrierung, wie auch immer)
Also wieder der Magen, Gott sei Dank ist die linke Niere heil, es wird auch sonst nichts schlimmes gefunden.
Aber die Magenschleimhaut ist entzündet.
Seither muss Mama jeden Tag eine dicke rosarote Pille und zwei kleinere orangefarbene gegen die Nebenwirkungen der rosaroten schlucken.
Die Osteopathin ist damit beschäftigt, die Nebenwirkungen von beiden Medikamenten und die Verdauung in den Griff zu bekommen.
Mama ist wieder fröhlich. Ihr gehts gut.
Soll noch einer sagen, dass sich Schulmedizin und alternative Heilverfahren ausschliessen ...
Die Patientin hat Bauchschmerzen, gar fürchterliche Blähungen (Waldbewohner der Gegend wundern sich über häufigen Donner ohne Blitz und Regen) und seit Jahren Durchfall.
Folgende Vorgeschichte:
Die Patientin ist nicht mehr die jüngste (76), zwar sehr rüstig, wandert täglich ne Stunde einmal die Woche auch bis zu sechs Stunden, aber "alte Leute" haben ja öfter mal Durchfall.
Ergibt diese Reaktionskette:
Patientin geht mit konkreten Magenschmerzen zum Arzt. Beim Ultraschall kommt die Maus vom Magen ab und "hups" entdeckt einen Tumor an der Niere. Die sofortige Untersuchung ergibt bösartigen Nierentumor, diese wird mitsamt der Niere entfernt und der Magen ist geblähter denn je.
Die Tochter glaubt an Osteopathie. Sie schickt der Mutter eine ausgebildete Osteopathin ins Krankenhaus. Sie behandelt Mama am Bauch und rät dringend zur Magenuntersuchung ...
(sie sieht sogar einen Zusammenhang zwischen nicht funktionierender Verdauung und gestörter Niere, aus Gründen der Dehydrierung, wie auch immer)
Also wieder der Magen, Gott sei Dank ist die linke Niere heil, es wird auch sonst nichts schlimmes gefunden.
Aber die Magenschleimhaut ist entzündet.
Seither muss Mama jeden Tag eine dicke rosarote Pille und zwei kleinere orangefarbene gegen die Nebenwirkungen der rosaroten schlucken.
Die Osteopathin ist damit beschäftigt, die Nebenwirkungen von beiden Medikamenten und die Verdauung in den Griff zu bekommen.
Mama ist wieder fröhlich. Ihr gehts gut.
Soll noch einer sagen, dass sich Schulmedizin und alternative Heilverfahren ausschliessen ...
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